Radebeul West Radebeul West
Der Bahnhof Kötzschenbroda  liegt an der ersten deutschen Überlandstrecke die von Leipzig nach Dresden führte. Die Station lag auf dem Abschnitt Redebeul-Weintraube über Coswig nach Oberau führte. Das 13,44 km lange Teilstück wurde am 16. September 1838 dem Verkehr übergeben.  Kötzschenbroda war anfangs ein Haltepunkt. 1868 erhielt der Haltepunkt Kötzschenbroda eine Wartehalle. 1871 entstand ein Güterbahnhof. Durch den Einbau von Weichen wurde der Haltepunkt zu einem Bahnhof erweitert. 1872 wurde das erste Empfangsgebäude im Garten des Bahnhotels „Victoria“  gebaut. Eine neue Bahnhofsanlage, bestehend aus einem Empfangsgebäude, einer Wartehalle, Bahnsteige mit Überdachungen und einem Eisenbahnerwohnhaus, wurde am 16. Juni 1896 eingeweiht. Im Empfangsgebäude befand sich eine Bahnhofswirtschaft. Mit der Eingemeindung von Kötzschenbroda nach Radebeul 1935, erhielt der Bahnhof den Namen Radebeul-Kötzschenbroda. Radebeul-Kötzschenbroda wurde 1941 in Radebeul West umbenannt. Heute ist der S-Bahn Haltepunkt Radebeul-Kötzschenbroda und der Bahnhof Radebeul West in der selben Station zusammengeführt. Zum S-Bahn Bahnsteig Kötzschenbroda besteht allerdings ein eigener Zugang. 1996 wurden die Gleise für den Güterverkehr abgerissen. Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude ist einer der wenigen, der im Originalzustand vollständig erhaltenen geblieben ist.      
Bilder Radebeul West
Bahnhof von 1872
Luftaufnahme
© Copyright 2000 - 2017 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Bahnhof von 1872
Borsdorf - Coswig
Leipzig - Dresden
Z Bahnhof iel
nach oben  > nach oben  >