Riesa Riesa
Der Bahnhof Gröba wurde am 31. November 1838 erstmalig von einem Zug angefahren, doch kurz nach der Eröffnung wurde er in Riesa umbenannt. Bauherr war die  Leipzig-Dresdner Eisenbahn- Compagnie. Der Bahnhof hatte die notwendigsten Einrichtungen erhalten. Die Bahnstrecke endete vor der Elbe. Am 20. März 1839 konnte die Holzbrücke und damit die Strecke bis nach Oberau eröffnet werden. 1840 wurde der Bahnhof vergrößert. Am 1. Oktober begann der Ausbau zur zweigleisigen Strecke. 1844 wurde mit dem Bau des neuen Empfangsgebäudes begonnen. 1850 und 1860 erfolgten weitere Gebäudeneubauten, unter anderem 1866 der Neubau des Hausbahnsteigs und eine Gleisverbindung zum Elbufer. Von 1877 bis 1879 wurde der Bahnhof komplett umgebaut. Auch ein neues Empfangsgebäude eröffnete am 17. August 1879. Am 1. Juli 1901 nahm im Hafen ein eigener Bahnhof den Betrieb auf. 1921 erfolgte ein weiterer Ausbau des Empfangsgebäudes. 1929 erhielt der Bahnhof ein Bahnbetriebswerk. Der Bahnhof überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt. Das zweite Gleis wurde, als Reparationsleistung an die UDSSR, abgebaut. 1969 wurde der Bahnhof Riesa elektrifiziert und das zweite Gleis wieder verlegt. 1998 passte man die Bahnsteige 2 und 3 dem ICE Niveau an. Das Bahnsteigdach von Riesa steht unter Denkmalschutz.
Bilder Riesa
Bahnhof von 1844
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 31. November 1838 nach Riesa. Also drei Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Riesa hatte zu diesem Zeitpunkt 1.631  Einwohner (Ende 2013 waren es 31.426 Einwohner).  
Bahnhof von 1844
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