EINE DOKUMENTATION
Ansicht der Bahnstation Dahlerau von der Straßenseite aus gesehen © Copyright 2000 - 2021 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Bau und Streckeneröffnung Der Bau der Wuppertalbahn unterteilte sich in drei Teilstrecken. Am 1. März 1886 wurde der 5,43 km lange Abschnitt Remscheid-Lennep - Krebsöge eröffnet. Es folgte die 3,94 km lange Strecke Krebsöge - Dahlerau (Radevormwald) am 1. Dezember 1886. Die Strecke nach (Wuppertal) Beyenburg wurde am 1. November 1888 in Betrieb genommen. Das Empfangsgebäude Dahlerau Ursprünglich war vorgesehen, das zu klein gewordene Empfangsgebäude von Wermelskirchen, das bis 1875 in Kettwig (heute Essen-Kettwig) stand, aus Kostengründen zum Bau des Stationsgebäudes Dahlerau Verwendung finden sollte. Es konnten aber nur wenige Holzteile für den Neubau verwendet werden. So entstand ein schieferverkleidetes Fachwerkhaus, das um ein Stockwerk erhöht wurde, im typisch bergischen Baustil mit zahlreichen Verzierungen durch Sägemuster und Rauten. Ein mit Backstein gebauter Fachwerkanbau diente als Güterschuppen. Weitere Streckeneröffnungen, Ausbauten oder Änderungen 1910 wurde das Freilade- und das Ausziehgleis verlängert und gegenüber dem Empfangsgebäude eine Rottenbude gebaut. 1920 baute man einen einfachen Inselbahnsteig, um Zugkreuzungen zu vereinfachen. 1979 wurde der Personenverkehr eingestellt und das Empfangsgebäude samt Güterschuppen verkauft. Im April 1981 entfernte man zwei Weichen zum Freiladegleis und die Rottenbude. Was hat sich verändert, was ist geblieben Ansonsten ist der Bahnhof bis heute erhalten geblieben. Der Bahnhof steht unter Denkmalschutz.
Bilder Dahlerau
Bahnhof von 1886
Luftaufnahme
Bahnhof von 1886 PANORAMA Planung und Konzession Wuppertalbahn Remscheid-Lennep Wuppertal-Oberbarmen Bahnstation Dahlerau Bahnstation Dahlerau mehr zum Thema hier