Remagen Remagen
Remagen wurde an die Cöln-Bonner Eisenbahn am 21. Januar 1858 angeschlossen. Die Konzession hatte die Rheinische Eisenbahn- Gesellschaft. Das Teilstück von Rolandseck betrug nur 6,82 km.  Am 15. August 1858 eröffnete das 24,16 km lange Teilstück nach Weißenthurm. Das letzte Teilstück nach Koblenz ging am 15. November 1858 in Betrieb. Damit war eine durchgehende Verbindung von Cöln nach Koblenz geschaffen. Das Empfangsgebäude wurde 1859/60 erbaut. Die 12,9 km lange Strecke nach Ahrweiler begann den Betrieb am 18. September 1880 für den Personenverkehr und am 1. Oktober 1880 für den Güterverkehr. Neben einem zweiständigen Lokschuppen verfügte der Bahnhof über eine 16-Meter-Drehscheibe. 1936 bis 1939 wurde der Bahnhof erweitert. So baute die Reichsbahn einen Güterschuppen, einen Wasserhochbehälter sowie drei neue Stellwerke. Bis 1952 erfolgte der Wiederaufbau des Bahnhofs. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurde die heutige Gaststätte angebaut und der alte Wasserturm gesprengt. 1981 nahm die Bundesbahn ein weiteres Stellwerk in Betrieb. 1999 erfolgte der Abriss diverser Gebäude. 2007 sanierte die Bahn AG den Bahnhof. Seit 1985 stehen das Empfangsgebäude und der gusseiserne Bahnsteig, der vom ersten Bonner Bahnhof stammt, unter Denkmalschutz.
Bilder Remagen
Bahnhof von 1860
Luftaufnahme
Bahnhof 1860
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