Rolandseck Rolandseck
Am 21. Januar 1856 wurde der Bahnhof Rolandseck von der Bonn-Cölner Eisenbahn eröffnet. Später wurde er von der Rheinischen Eisenbahn- Gesellschaft übernommen. Auf der Rheinstrecke von Köln nach Koblenz fällt das villenartige Empfangsgebäude durch seine Größe und Eleganz auf. Ungewöhnlich sind die Säulenhalle und die Sitzterrasse mit Aussicht zum Rhein hin. Der erste Zug von Koblenz erreichte den Bahnhof am 11. November 1858. Der Bahnhof verfügte damals über eine Wasserstation und einen zweiständigen Lokomotivschuppen. Das Stationsgebäude entstand zwischen 1856 und 1858. Das Gebäude wurde direkt für Gesellschaftsversammlungen geplant. Nach dem Krieg wurde das Gebäude durch die Initiative von Johannes Wasmuth als Zentrum kulturellen Lebens genutzt. Durch die hohen Geschwindigkeiten der durchfahrenden ICE-Züge wurden die Bahnsteige entsprechend umgebaut. Ein Personentunnel mit überdachtem Inselbahnsteig dient heute den Reisenden. Nach einer langen Sanierungsphase eröffnete Rolandseck am 22. Oktober 2004 wieder. Das Stationsgebäude ist als Denkmal geschützt.
Bilder Rolandseck
Bahnhof um 1860
Luftaufnahme
Bahnhof um 1860
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Linke Rheinstrecke
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