Remscheid-Lüttringhausen Remscheid-Lüttringhausen
Die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft  eröffnete seine 18,05 km lange Strecke von Rittershausen (heute Wuppertal-Oberbarmen) nach Remscheid am 1. September 1868. Zu dieser Zeit wurde auch der Bahnhof Lüttringhausen eröffnet. Im Empfangsgebäude befand sich im Erdgeschoss ein Schalterraum mit Durchgang zum überdachten Hausbahnsteig, ein Warteraum, eine Gaststätte und im Erker ein Raum für den Fahrdienstleister und später das Stellwerk. Im Obergeschoss befanden sich wie üblich Dienstwohnungen. In Fahrtrichtung Solingen gab es ein separates Aborthäuschen. Gegenüber dem Empfangsgebäude befand sich der Güterschuppen mit Rampe und Bockkran sowie ein Freiladegleis. 1952 wurde der Bahnhof von Lüttringhausen in Remscheid-Lüttringhausen umbenannt. Das Stationsgebäude stammt noch aus dem Jahr 1868 und ist leicht modifiziert bis heute erhalten geblieben. So wurde das Obergeschoss mit künstlichen Schieferplatten verkleidet. Den Güterschuppen riss man Ende der 1990er Jahre ab. Im Bahnhof gibt es noch eine Ausweichanschlussstelle (Awanst) zu einem Stahlwerk. Das Gebäude befindet sich heute in Privatbesitz. Am 8. November 2006 entstand in unmittelbarer Nähe zum alten Empfangsgebäude der neue „DB PlusPunkt“ mit der Bezeichnung Remscheid- Lüttringhausen. Die Bahnsteigüberdachung steht seit 2001 unter Denkmalschutz.
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Der Müngstener
Bilder Lüttringhausen
Bahnhof um 1918
Luftaufnahme
Bahnhof Stadtseite
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